Markthalle

Offener Realisierungswettbewerb für eine Sporthalle – 2.Stufe (in Zusammenarbeit mit Florian Hultsch)

Ein flacher Wasserlauf der den Verlauf des Burgmühlengrabens nachzeichnet, bildet das Verbindungselement zwischen den einzelnen Stadträumen. An diesem Wasserlauf reihen sich verschiedene Höfe und Plätze auf. Am Südende des Wasserlaufs wird durch die Freistellung der denkmalgeschützten Kemenate ein kleiner Platz geschaffen, der die stadträumlichen Bezüge zwischen dem Burgmühlengraben und der historischen Bebauung in der Reichsstraße herstellt. Ein Neubau schirmt den Platz nach Süden von den Rückfassaden der Gebäude an der Hagenbrücke ab.
Im Norden endet der Wasserlauf auf dem Großen Hof und bildet zusammen mit dem vorhandenen Baumbestand und einer großzügigen Rasenfläche einen frei bespielbaren grünen Stadtraum.
Die Sporthalle mit der angegliederten Wohnbebauung verankert sich zwischen dem Großen Hof und dem Platz an der Kemenate und besetzt das gesamte Grundstück der ehemaligen Markthalle.

Der Neubau nimmt die Straßenflucht zum Großen Hof wird auf und schließt die Blockrandbebauung. Die Loftwohnungen und die Sporthalle werden durch einen länglichen Innenhof verbunden. Dieser Hof bildet den Eingangsbereich zur Sporthalle, stellt die räumliche Verknüpfung zum Wasserlauf her und schafft die nötige Distanz zur vorgelagerten Wohnbebauung. Eine Terrassenanlage bietet Platz für den Freibereich eines Cafés.